Heilwasser aus Heilquellen Drucken
Geschrieben von: Administrator   
Donnerstag, den 21. März 2013 um 13:00 Uhr
Das Trinken von natürlichen Wässern, die sich aufgrund ihres Mineralstoffgehaltes vom Süßwasser unterscheiden, gehört sicherlich zu den ältesten Heilmethoden. Unter Heilwassertrinkkuren wird eine über einen längeren Zeitraum hin in regelmäßigen, therapeutisch vorgegebenen Zeitabständen wiederholte Zufuhr definierter Mengen eines Heilwassers verstanden, dessen Auswahl, Dosierung und Applikationsweise ärztlich verordnet werden.

Diese Krenotherapie hat heute zwar in vielen traditionellen Brunnenkurorten ihre ursprügliche zentrale Rolle verloren, wodurch ein vielfach bewährtes Behandlungsverfahren verdrängt und vielleicht sogar vergessen zu werden droht. Jedoch spricht die natürliche Entstehung mineralhaltiger Wässer in tiefen geologischen Schichten durch Lösung, Hydrolyse und Ionenaustausch dafür, daß ihre kurmäßige Anwendung bei richtiger Auswahl im menschlichen Mineralstoffwechsel zur Substitution -- z.B. von Erdalkalien -- eingesetzt werden kann; auch andere Wirkungen, besonders bei den Verdauungsorganen und bei der Harnausscheidung sind reproduzierbar, physiologisch gut zu begründen und therapeutisch zu nutzen (GUTENBRUNNER & HILDEBRANDT 1994).